Seele

Psychische Störungen zählen weltweit neben Herz-Kreislauf-Leiden und Krebs zu den häufigsten Erkrankungen. Laut WHO gehören dabei Depression und Burnout in den kommenden Jahren zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. 

Allerdings gibt es mittlerweile sehr wirksame therapeutische Heilungsmöglichkeiten und Medikamente für viele verschiedene Krankheitsbilder. Als begleitende Hilfe behandle ich recht unterschiedliche Krankheitsbilder, welche sich häufig überlagern mit anderen Symptomen.


marc-zimmer-571199-unsplash 750px.jpg

Depression

Die meisten Menschen erleben im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine depressive Episode. Sei es eine Reaktion auf ein traumatisierendes Ereignis, genetische Veranlagung oder eine belastende Lebenssituation. 

Typische Symptome reichen von dauerhafter Niedergeschlagenheit, negativen Gedankenschleifen, Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug, ausgeprägter Traurigkeit, Weinen, Verzweiflung bis hin zu Todesgedanken und Suizid Absichten.

Die Ursachen und Ausprägungen sind sehr vielfältig, häufig diffus und unbewusst. Bei leichten depressiven Verstimmungen kann der Betroffene sich vielleicht noch selber helfen. Bei schwereren Fällen ist jedoch dringend anzuraten, sich therapeutische Hilfe und ggf. medikamentöse Unterstützung zu nehmen. Falsch verstandener Stolz (...ich schaff das selber), Verdrängung (...ich hab keine Probleme), Verharmlosung (...alles halb so schlimm)oder Resignation (...ich kann sowieso nix nicht ändern)verhindern eine nachhaltige Heilung.

Depressionen sind häufiger verbreitet als man denkt. Es gibt jedoch wirksame Hilfe und Sie sind nicht alleine. Je offener Sie sich dem Thema stellen und in die Selbstverantwortung gehen, desto besser kann auch ich Ihnen helfen.


raj-eiamworakul-780870-unsplash 750px.jpeg

Burnout

Der Begriff Burnout ist nicht klar definiert und kann als eine spezielle Form der Depression (Belastungsdepression) verstanden werden. Viele Menschen sprechen über Burnout, ohne recht zu wissen, wie schwerwiegend und komplex diese Erkrankung auf der psychischen Ebene sein kann. 

Die lapidare Erklärung man habe einfach nur etwas zu viel gearbeitet, wird der Sache leider nicht gerecht. Zumal die emotionale Erschöpfung nicht nur im Job, sondern auch im privaten / familiären Bereich stattfinden kann.

Meist steckt ein viel tieferes seelisches Thema dahinter, welches über lange Zeit dazu geführt hat, dass man nach und nach ausbrennt und schließlich zusammenbricht. Häufig erleben die Betroffenen ihre Lebenssituation als globale Krise. Komplette Überforderung und Ausweglosigkeit, die einen im Extremfall in den Suizid treiben kann. 

Wichtig ist, dass man erkennt, dass die Ursachen eigentlich nicht im Außen liegen, sondern immer mit einem selber zu tun haben. Zweifel am Selbstwert, übertriebener Perfektionismus und Leistungsdrang, sich beweisen wollen, um die vermeintlichen Erwartungen anderer zu erfüllen usw. sind Gründe warum ein Burnout entstehen kann.


mwangi-gatheca-709376-unsplash 1500px.jpg

Angstzustände

Menschen erleben Angst in sehr unterschiedlichen Situationen und Ausprägungen. Das Spektrum reicht von innerer Unsicherheit und leichter Anspannung bis hin zu quälender Schlaflosigkeit, Panikattacken und existentieller Todesangst. 

Ängste sind häufig Teil einer ganzen Reihe von Symptomen und stehen in Zusammenhang mit diversen psychischen Erkrankungen. Manche Ängste sind verbunden mit sehr speziellen Umständen (siehe Phobien) oder können als diffuses globales Gefühl der Bedrohung auftreten, ohne dass eine tatsächliche Gefahr besteht (z.B. im Rahmen einer Burnout Thematik). Egal wie sich die Angst äußert, sie kann uns komplett lähmen und den Tagesablauf unerträglich einschränken in unserer Freiheit und Lebensqualität.

Wichtig ist, dass man sich vergegenwärtigt, was die tieferliegenden Befürchtungen sind, die eine bestimmte unverhältnismäßige Reaktion hervorrufen. Wenn einem dies klar ist, kann ein Realitäts-Check helfen, die unbewussten Ängste zu relativieren und bewusst damit umzugehen. Läuft man davor weg, wird die Angst meist größer. Geht man auf die Angst zu und stellt sich ihr mutig entgegen, hat sie keinen Raum mehr zu existieren und kann sich auflösen.


marc-zimmer-729052-unsplash 1500px.jpeg

phobien

Als Phobie bezeichnet man Angststörungen, welche konkret an bestimmte Objekte, Situationen oder Gegebenheiten gebunden sind. Es existiert also ein bestimmter Auslöser, welcher die übertriebene Angstreaktion hervorruft.

Hierzu zählen z.B. die Angst vor Tieren (Spinnen, Hunde, Mäuse), Angst vor tiefem Wasser, großer Höhe oder engen Räumen, aber auch Angst vor Schmutz, Blut, Verletzung, Ansteckung oder Krankheit. 

Die sozialen Phobien beziehen sich eher auf Furcht vor Menschenansammlungen oder peinlichen Situationen und können zu ausgeprägten Vermeidungsstrategien führen, die das Leben der Betroffenen massiv einschränken. Das gleiche gilt für Angst vorm Fliegen, Autofahren, Schwimmen, Reisen. 


fernando-paz-1162133-unsplash 1500px.jpeg

Zwänge

Viele Menschen erleben hin und wieder leichte Zwangshandlungen, wenn wir etwas auf eine ganz bestimmte Weise tun müssen und einfach nicht anders können (z.B. ein Lied oder Gedanke geht uns nicht mehr aus dem Kopf). Manche Zwangsstörungen können so extrem werden, dass es zu einer Zwangsneurose kommt, die das Leben der Betroffene massiv einschränkt. Die Person ist sich der Übertriebenheit/Sinnlosigkeit normalerweise bewusst, können den auftretenden Drang aber nicht willentlich kontrollieren.

Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, wobei bei den meisten Menschen beide Formen auftreten können. Typische Zwangsgedanken äußern sich in obsessives Wiederholen, Erledigen, Zählen, Zweifeln, Grübeln und andere wiederholte angstbesetzte Gedanken (Besessenheit). Häufige Zwangshandlungen sind beispielsweise Wasch-/Ordnungs-/Kontrollzwang, Kleptomanie (zwanghaftes Stehlen) oder verbale Zwänge.

Versucht der Betroffene diesen massive Drang bewusst zu unterdrücken, treten meist massive Angstgefühle und Anspannung in den Vordergrund, weswegen sich der Zwang als Schleife wiederholt. In extremen Formen kann der Zwang zu einem umfangreichen Ritual ausgebaut werden.


andrea-bertozzini-633979-unsplash 1500px.jpeg

Tics

Man unterscheidet bei diesem Krankheitssymptom zwischen motorischen und vokalen Tics. Sie äußern sich typischerweise als spontane Muskelkontraktion oder unkontrollierte Lautäußerungen. Wir kennen es vor allem als nervöses Zucken, wiederholtes Augenkneifen und Grimassenschneiden, heftige Körperbewegungen, ausgeprägtes Räuspern und andere Lautäußerungen. Eine besonders auffällige Form ist das Tourette-Syndrom, welches eine Erkrankung des Nervensystems ist.

Viele Ticks sind an sich harmlose Verhaltensauffälligkeiten, können aber für die Umwelt sehr verstörend wirken und den Betroffenen stark einschränken in seinen sozialen Umfeld. Der Tic-Patient ist sich seiner Handlung bewusst, kann ihn jedoch nur kurzweilig unterdrücken, bis er wieder unkontrolliert auftritt.


Hinweis

Ich kann und darf grundsätzlich kein Heilversprechen abgeben! Es gibt verständlicherweise keine Garantie, dass Sie gesund werden, egal ob Sie zu mir kommen, oder eine andere Heilmethode wählen. Da ich selber kein Mediziner bin, kann meine Behandlung die eingehende Untersuchung bei einem Facharzt nicht ersetzen. Ich empfehle Ihnen daher dringend sich parallel auch immer medizinisch behandeln zu lassen.

Bitte betrachten Sie die Inhalte auf dieser Website als meine persönliche subjektive Meinung. Sie erheben keinen Anspruch auf sachliche Perfektion, sondern basieren auf jahrelanger Erfahrung als Heilerin, einer spirituellen Grundhaltung zum Leben und gesundem Menschenverstand. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg gehen und ich freue mich, wenn ich Ihnen dabei helfen kann durch Besprechen und Handauflegen.